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Case Study Schweizer Kunstsammler

Ein Depot – zwei individuelle Räumlichkeiten
Eine hochstehende Kunstsammlung lebt von weit mehr als nur den Kunstwerken selbst und so ist es nur verständlich, dass die Infrastruktur das Fundament und Gerüst einer gut geführten Sammlung darstellt. Ein angemessenes und praktisches Depot, das den jeweils nicht ausgestellten Objekten den Platz bietet, eingelagert zu werden und dabei den bestmöglichen Schutz vor äusseren Einflüssen wie beispielsweise Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen bietet, gehört meist dazu.

Für die Planung und Umsetzung eines solchen Depots ist die Kenntnis der jeweiligen Sammlung zentral, was meist einer vorhergehenden umfassenden Analyse bedarf, um die Bestände zu eruieren: Insbesondere die Quantität übt grossen Einfluss auf die Lagerlösungen aus, gleichwohl sind auch die Grössenrelationen und die Materialität der einzelnen Werke elementare Faktoren, die im Prozess der Planungsphase zu berücksichtigen sind. Von grosser Bedeutung sind bei einer erfolgreichen Realisierung von Kunstlagerprojekten die Planer, Hersteller und Monteure der jeweiligen Lagersysteme.

Enge Zusammenarbeit - erforderlich und zielführend
Die Büro International GmbH konnten mit der Abteilung ArtStore der Kern Studer AG einen zuverlässigen Partner finden, der aufgrund seiner qualitativ hochstehenden Lösungen sowie der grossen Erfahrung in der Planung, dem Bau und der Montage von Kunstdepots als unerlässlicher Faktor für das Gelingen eines im Frühjahr 2021 für einen Kunden realisierten Lagerprojektes auftrat. Die Büro International GmbH projektierte in enger Zusammenarbeit mit ArtStore ein umfassendes Depotprojekt, bei dem alle Facetten von Planung und Konstruktion eines Kunstlagers der Berücksichtigung benötigten. Die Expertise beider Unternehmungen sowie eine enge Zusammenarbeit zeigten sich als erforderlich und zielführend. Bereits die Wahl der möglichen Räumlichkeiten innerhalb bestehender Immobilien bedurfte umfassender Vorsondierungen, ist es doch unabdingbar, dass diese in allen Belangen der sicheren Lagerung dienlich sind. Wasser- und feuertechnische Vorgaben müssen erfüllt sein: So dürfen beispielsweise keine offenen Zu- und Abwasserleitungen die Decke kreuzen, und keine Sprinkleranlagen montiert sein, die für die Kunstwerke eine potenzielle Gefahr darstellen könnten. Ebenso grundlegend ist die Möglichkeit einer sicheren Kunstlogistik für die zuständigen Kunsthändler: Schwellenlose Zugänge und grosse Türen vermindern potenzielle Gefahrenquellen für Schäden an Kunstwerken und Bilderrahmen. Das Depot soll mit einem Bilderwagen passierbar sein und auch den grössten Werken in der Sammlung den Zugang mit möglichst minimierten Hindernissen wie engen Gängen oder Treppenhäusern gewähren.

Lesen Sie mehr dazu im PDF(Ausgabe zwei, 2021, Magazin KulturBetrieb)

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